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HRT mit erhöhtem Eierstockkrebsrisiko

DONNERSTAG, Feb. 12, 2015 (HealthDay News) – Frauen, die Hormontherapie nach der Menopause verwenden – auch nur für ein paar Jahre – kann ein erhöhtes Risiko für Eierstockkrebs haben, nach neuen Forschungen.

Die neue Studie ergab, dass das Risiko für Eierstockkrebs um etwa 40 Prozent anstieg, wenn Frauen weniger als fünf Jahre nach den Wechseljahren eine Hormonersatztherapie einnahmen.

„Wir haben Beweise, Beweise, dass es ein kleines, aber reales übermäßiges Risiko für Eierstockkrebs mit Hormontherapie gibt“, sagte der Studienforscher Sir Richard Peto, Professor für medizinische Statistik und Epidemiologie an der Universität Oxford in England.

Peto sagte, das erhöhte Risiko sei aus statistischer Sicht signifikant, betonte jedoch, dass das Risiko gering sei. Dies würde bedeuten, dass für Frauen, die ab dem 50. Lebensjahr fünf Jahre lang eine Hormontherapie erhalten, eine zusätzliche Eierstockkrebsdiagnose pro 1.000 Benutzer und ein zusätzlicher Eierstockkrebstod pro 1.700 Benutzer erwartet würden, so die Studie.

Es ist auch wichtig zu beachten, dass die aktuelle Studie nicht entwickelt wurde, um definitiv eine Ursache-Wirkungs-Beziehung zwischen Hormonersatztherapie und Eierstockkrebs zu zeigen.

Peto und seine Kollegen behaupten jedoch, dass die Verwendung der Hormontherapie wahrscheinlich zu Eierstockkrebs beigetragen hat. Aber es ist nicht klar, wie Hormontherapie das Risiko von Eierstockkrebs erhöhen könnte, fügte er hinzu. „Wir kennen den Mechanismus nicht“, sagte er.

Die Studie wurde im Feb. 13 online-Ausgabe von The Lancet.

In den Vereinigten Staaten wird in diesem Jahr laut der American Cancer Society (ACS) bei mehr als 21.000 Frauen Eierstockkrebs diagnostiziert. Und etwa 14.000 Frauen werden an der Krankheit sterben, schätzt der ACS.

Der Einsatz von Hormonersatztherapie zur Linderung der Symptome der Menopause stieg in den 1990er Jahren dramatisch an. Nachdem jedoch die Studie der Women’s Health Initiative im Jahr 2002 gestoppt wurde, weil Forscher ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Blutgerinnsel bei Hormontherapeuten feststellten, sank die Verwendung der Behandlung. Trotzdem nehmen allein im Vereinigten Königreich und in den Vereinigten Staaten immer noch etwa 6 Millionen Frauen eine Hormontherapie ein, so die Hintergrundinformationen in der Studie.

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